Agiles Mindset & Praxis

„Change before you have to“
- Jack Welch

Der Einsatz von Agilität kommt ursprünglich aus der Softwareentwicklung, entworfen aus dem Wunsch mit der Unplanbarkeit der Zukunft umzugehen (Agiles Manifest). Aufbauend auf eine veränderte Haltung, dem positiven Umgang mit Wandel, und damit verbundenen Werten stellen agile Prozesse (Scrum, Kanban usw.) einen Orientierungs- und Handlungsrahmen bereit. Diese Visions- statt Plangetriebenen Zugänge ermöglichen Unternehmen und Organisationen die flexible Anpassung an unvollständig definierte Gegebenheiten, geänderte Anforderungen und Unberechenbarkeiten. Cross-funktionale Teams justieren in kurzen und iterativen Zyklen mit Phasen der Reflexion und Introspektion (Inspect & adapt) entsprechend die Richtung.

Auswahl an Agilen Prinzipien
Ergebnisorientierung | Einfachheit (KISS-Prinzip) | Kooperation | Timeboxing | unmittelbare Kommunikation & Transparenz | kontinuierliche Weiterentwicklung (Rückkopplungsprozesse & Feedbackschleifen) | Interdisziplinarität & Selbstorganisation | Selbstbestimmung & Verantwortungsbewusstsein | Initiative, Innovation & Qualitätsbewusstsein | Fokussierung statt Multitasking | empirische Prozessteuerung & Pull-Prinzip | Führungsverständnis wandelt sich (Befähigung statt Kontrolle)

Agiles Management-Framework bietet
Flexibilität | Erzeugung von Stabilität in dynamischen Umfeldern | Steigerung der Produktivität | Überblick, Sichtbarkeit & Überprüfbarkeit des Projektfortschritts | direkte & effiziente Kommunikationswege | Minimierung des Risikos für Missverständnisse oder Fehlentwicklungen | Fail fast (rasch funktionierende Lösung erarbeiten) | Handeln (besser eine falsche Entscheidung als keine) | regelmäßige Auslieferungen neuer Ergebnisse | Wettbewerbsvorteil durch kurze Time-To-Market | stete Integration von Änderungen auf allen Ebene | Neugestaltung der Organisationskultur (Mitbestimmung, Verantwortung, Vertrauen)

Systemisch-lösungsorientiertes Coaching

„Um klar zu sehen, genügt schon oft ein Wechsel der Blickrichtung.“
- Antoine de Saint-Exupéry

Lösungsorientierte Beratung & Begleitung von Einzelnen, Teams und Gruppen unterstützt bei beruflichen Anliegen und Problemstellungen. Die Betrachtung von Menschen und Themen in ihren relevanten Kontexten regt zu alternativen Sichtweisen an, eröffnet neue Handlungsoptionen und fördert das (Er)Finden und Ausprobieren umsetzbarer Möglichkeiten. Jeder Mensch ist Experte in eigener Sache. Die Aufgabe des Coaches ist Hilfe zur Selbsthilfe durch kooperatives Miteinander, Aktivierung der vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen der KundInnen und Ausbauen der jeweiligen Lösungskompetenz. Systemische Coaches zeichnen sich durch ihre Haltung, geprägt von wertschätzender Aufmerksamkeit, Offenheit, Vertraulichkeit & Integrität, aus. Mit Hilfe des "Wiener T-A-Z-A-Modells" und eines umfangreichen "Werkzeugkoffers" lassen sich zielführende, in sich geschlossene Gesprächseinheiten mit individuellen, passgenauen Lösungen gestalten.

Systemisch-lösungsorientiertes Coaching bietet
Stärkung der beruflichen Handlungsfähigkeit | Standortbestimmung | Schärfung von Vision & Zielen | Klarheit in Entscheidungssituationen | Realisierung von neuen Wegen | Reflexion & Bewältigung individueller & betrieblicher Veränderung | Erfolgreich Führen | Steigerung der Leistungs- & Kooperationsfähigkeit von Individuen & Teams | Entdeckung & Gestaltung von Dynamik & Prozessen in Teams/Gruppen | Rollenfindung & Positionsgestaltung | effektive & konstruktive Kommunikation | Erweiterung persönlicher & fachlicher Kompetenzen | Umgang mit Konflikten | Aufrechterhaltung & Entfaltung der Selbststeuerung von Wahrnehmung, Erleben & Verhalten | Work-Life-Balance | Auflösung blockierender Denk- & Verhaltensmuster | Karriereplanung (Berufsfindung, Um- & Neuorientierungen, Laufbahnentwicklung)

Philosophische Praxis

„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“
- Joachim Ringelnatz

Ein Philosoph ist jemand, der Fragen stellt, Offensichtliches hinterfragt, sich bewusst ist, nichts zu wissen. Weder Besserwisser, Elfenbeinturmbewohner oder Nerd, sondern ein neugieriger Mensch, der sich damit auseinandergesetzt hat, wie andere versucht haben, (alltägliche) Probleme zu lösen.

Philosophische Praxis bietet
„professionellen“ Perspektivenwechsel | den eigenen Horizont erweitern | mit alternativen Denkweisen auseinandersetzen| eine konkrete Lebenssituation durchdenken | Meinungen & Ansichten analysieren | festgefahrene Denkmuster erkennen & lösen | WertHaltungen erfahren, abwägen & wandeln | menschliches Leben & Handeln reflektieren | ins Gespräch - den Dialog („Fließen von Worten“) - kommen | Gedanken in Fluss bringen | den Philosoph in sich entdecken

Kreativitätstechniken

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“
- Albert Einstein

Den „Gedanken freien Lauf lassen“ und rationale, technische Vorgaben scheinen widersprüchlich. Kreativität bewegt sich in einer komplexen Interaktion von Begabung, Wissen, Können, Motivation, Persönlichkeit und Umgebungsbedingungen. „Strukturiertes Chaos“ unterstützt systematisch und mental in den Ideenfindungsphasen von Kreativitätsprozessen. Besonders in Gruppen angewandte Kreativitätstechniken fördern das gezielte Erzeugen vielfältiger, neuer Gedankenkombinationen zu einem definierten Zeitpunkt, die bewertet, ausgewählt, konkretisiert und realisiert werden können. Eine offene Atmosphäre für divergentes Denken schafft kein Patentrezept für zündende Ideen, aber erhöht ihre Wahrscheinlichkeit.

Kreativitätstechniken bieten
Erweiterung der Suchrichtung | gesteuerte Generierung von originellen & originalen Konzeptideen | Präzisierung von Problemen | Beschleunigung der Ideenfindung & des Ideenflusses von Einzelnen & Gruppen | Überwindung von Einschränkungen & mentalen Blockaden | Verlassen gewohnter Denkpfade | Förderung von Innovation | Entwickeln neuer Lösungen & Strategien | Provozieren von nichtlinearem, unkonventionellem & spielerischem Vorgehen | Weckung der Experimentierfreude | Reduzierung von (selbst)zensurierenden Hemmungen (kognitive Filter)